© Heidi Scholl 2018_ Made with Magix
Praxis für Homöopathik Heidi Scholl 079 255 07 60

Arzneimittelprüfung, -herstellung

Als Dr. Samuel Hahnemann 1785 einen Selbstversuch mit einem Präparat aus der China-Rinde (einer Pflanze) durchführte, ahnte der Begründer der Homöopathik noch nicht, dass diese Form der Arzneimittelprüfung am Gesunden die effektivste Art der homöopathischen Arzneimittel-Forschung werden würde. Dabei verdünnte er dieses Chinarinden-Präparat schrittweise. Auch entdeckte er in solchen unzähligen Forschungsstunden immer mehr die Wichtigkeit der Verschüttelung. Er nahm dieses Präparat ein, und schrieb die Symptome objektiv und möglichst exakt auf, die er dabei an sich selbst beobachtete. Er litt somit freiwillig, und dies zum Heil von seinen Mitmenschen... Bei einer Arzneimittelprüfung, die ein gesunder Mensch mit einem Homöopathika durchführt, nimmt er dieses über einen längeren, genau definierten Zeitraum ein, und notiert gewissenhaft die Symptomatik, die dabei auftreten. Zu
Hahnemanns Zeiten gab es mehrere Prüfer, also nicht nur Hahnemann selbst. Auf diese Weise entstanden ganze Bücher über die homöopathische Arzneimittellehre. Heute kommen nebst den Erkenntnissen aus diesen Prüfungen auch zunehmend Kenntnisse aus den klinischen Anwendungen hinzu, und des weiteren die toxikologischen Kenntnisse eines Stoffes. Interessant wird es besonders bei der homöopathischen Anwendung von ursprünglich schulmedizinischen Arzneimitteln, wie z.B. das Antibiotika Penizillin : hier braucht man nur im schweiz. Arzneimittel-Kompendium bei den unerwünschten Nebenwirkungen nachzulesen, und schon hat man gute Anwendungsmöglichkeiten des homöopathischen Arzneimittels “Penizillinum” : so kann dieses Mittel z.B. bei Pilzerkrankungen angewendet werden, die als Folge von Antibiotika auftreten....
Herstellung Die Ursprungssubstanzen werden in mehreren Schritten verdünnt, indem man von der verdünnten Substanz jeweils eine Einheit nimmt und 10 oder 100 Einheiten der Verdünnungssubstanz beigibt. Und bei jedem Verdünnungsschritt wird kräftig und rhythmisch geschüttelt; dies war und ist mindestens so wichtig, wie die Verdünnung selbst. Bei festen Substanzen, wie z.B. bei gewissen Metallen, oder Mineralien hat man übrigens die sogenannte Verreibung mit Milchzucker zur Verfügung. Hier erfolgt also die Verdünnung nicht mit einer wässrigen Flüssigkeit, sondern mit Milchzucker, den man zusammen mit der beigefügten Arzneimittelsubstanz in einem Mörser verreibt, auch hier in genau definierten Schritten. Analog zum Verschütteln bei Flüssigkeiten übernimmt hier das Verreiben das biophysikalische Prinzip der Informations-
Übertragung. Diese beschriebenen Arbeitsschritte werden als die “Potenzierung”, oder “Dynamisierung” (so Hahnemann) bezeichnet. Ab der Potenz C12 gibt es aus chemischer Sicht kein einziges Molekül der ursprünglichen Arzneisubstanz mehr. Wer also hier nur chemisch denkt, und den Horizont über die reine Chemie hinaus nicht erweitern kann, ist hier auf verlorenem Posten... Hahnemann beschrieb die Herstellung de Arzneimittel sehr genau und exakt in seinem wichtigsten Grundlagenwerk, dem “Organon”. Diese von Hahnemann niedergeschriebenen Paragraphen sind das Resultat von langen Forschungen, deren Wert man leider auch heute noch nicht gebürend würdigt.
© Heidi Scholl 2018_ Made with Magix
Praxis für Homöopathik Heidi Scholl 079 255 07 60

Arzneimittelprüfung, -herstellung

Als Dr. Samuel Hahnemann 1785 einen Selbstversuch mit einem Präparat aus der China-Rinde (einer Pflanze) durchführte, ahnte der Begründer der Homöopathik noch nicht, dass diese Form der Arzneimittelprüfung am Gesunden die effektivste Art der homöopathischen Arzneimittel-Forschung werden würde. Dabei verdünnte er dieses Chinarinden-Präparat schrittweise. Auch entdeckte er in solchen unzähligen Forschungsstunden immer mehr die Wichtigkeit der Verschüttelung. Er nahm dieses Präparat ein, und schrieb die Symptome objektiv und möglichst exakt auf, die er dabei an sich selbst beobachtete. Er litt somit freiwillig, und dies zum Heil von seinen Mitmenschen... Bei einer Arzneimittelprüfung, die ein gesunder Mensch mit einem Homöopathika durchführt, nimmt er dieses über einen längeren, genau definierten Zeitraum ein, und notiert gewissenhaft die Symptomatik, die dabei auftreten. Zu Hahnemanns Zeiten gab es mehrere Prüfer, also nicht nur Hahnemann selbst. Auf diese Weise entstanden ganze Bücher über die homöopathische Arzneimittellehre. Heute kommen nebst den Erkenntnissen aus diesen Prüfungen auch zunehmend Kenntnisse aus den klinischen Anwendungen hinzu, und des weiteren die toxikologischen Kenntnisse eines Stoffes.
Herstellung Die Ursprungssubstanzen werden in mehreren Schritten verdünnt, indem man von der verdünnten Substanz jeweils eine Einheit nimmt und 10 oder 100 Einheiten der Verdünnungssubstanz beigibt. Und bei jedem Verdünnungsschritt wird kräftig und rhythmisch geschüttelt; dies war und ist mindestens so wichtig, wie die Verdünnung selbst. Bei festen Substanzen, wie z.B. bei gewissen Metallen, oder Mineralien hat man übrigens die sogenannte Verreibung mit Milchzucker zur Verfügung. Hier erfolgt also die Verdünnung nicht mit einer wässrigen Flüssigkeit, sondern mit Milchzucker, den man zusammen mit der beigefügten Arzneimittelsubstanz in einem Mörser verreibt, auch hier in genau definierten Schritten. Analog zum Verschütteln bei Flüssigkeiten übernimmt hier das Verreiben das biophysikalische Prinzip der Informations-Übertragung. Diese beschriebenen Arbeitsschritte werden als die “Potenzierung”, oder “Dynamisierung” (so Hahnemann) bezeichnet. Ab der Potenz C12 gibt es aus chemischer Sicht kein einziges Molekül der ursprünglichen Arzneisubstanz mehr. Wer also hier nur chemisch denkt, und den Horizont über die reine Chemie hinaus nicht erweitern kann, ist hier auf verlorenem Posten... Hahnemann beschrieb die Herstellung de Arzneimittel sehr genau und exakt in seinem wichtigsten Grundlagenwerk, dem “Organon”. Diese von Hahnemann niedergeschriebenen Paragraphen sind das Resultat von langen Forschungen, deren Wert man leider auch heute noch nicht gebürend würdigt.