© Heidi Scholl 2018_ Made with Magix
Praxis für Homöopathik Heidi Scholl 079 255 07 60

Erstwirkung / Heilungsverlauf

Am Anfang einer homöopathischen Behandlung kann es mitunter zu sogenannten Erstverschlimmerungen kommen. Dies geschiet z.B. dann, wenn Ausscheidungsprozesse in Gang gesetzt werden müssen, weil sich gewisse Stoffe in Organen und Organsystemen sich festgesetzt haben; und weil der Organismus mitunter ohne Hilfe keine oder nur ungenügend Kraft hat, auszuscheiden. Dies ist nur ein mögliches Beispiel, von mehreren. Solche Erstverschlimmerungen können jedoch in Schach gehalten werden, indem man von Anfang an eine vorsichtige Dosierung wählt. Grundsätzlich ist aber zu sagen, dass solche Erstverschlimmerungen ein gutes Zeichen sind; ein Zeichen dafür, dass nun der Heilungsprozess in Bewegung gekommen ist. Heilungsverlauf Ebenfalls zu beachten ist der Umstand, dass im Verlaufe einer homöopathischen Behandlung eines chronischen Problems kurzzeitig alte, bisweilen längst vergessene Symptome / Beschwerden diverser Art nochmals
wiederauftauchen, um dann wieder zu verschwinden (und zwar meist in umgekehrter Reihenfolge). Ein ganz wichtiger Schüler von Samuel Hahnemann (Dr. C. Hering) schrieb seine eigenen Praxis-Beobachtungen bezüglich des Heilungsverlaufs nieder, und so entstand die sog. Hering’sche Regel: Der Patient ist auf dem Wege der Heilung, wenn entweder die Symptome von innen nach aussen verschwinden oder von oben nach unten oder in der umgekehrten Reihenfolge ihres Auftretens. Es sollte während des Heilungsverlaufs ebenfalls darauf geachtet werden, dass keine Ausscheidungsprozesse (vielleicht erneut?) unterdrückt werden, und zwar sämtliche Ausscheidungsprozesse (von der Haut, über die Schleimhäute, bis zu seelischen Prozessen). Dies alles bestätigt einmal mehr, dass der ganze Mensch am Heilungsprozess mitbeteiligt ist, und dabei mithilft.
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Erstwirkung / Heilungsverlauf

Am Anfang einer homöopathischen Behandlung kann es mitunter zu sogenannten Erstverschlimmerungen kommen. Dies geschiet z.B. dann, wenn Ausscheidungsprozesse in Gang gesetzt werden müssen, weil sich gewisse Stoffe in Organen und Organsystemen sich festgesetzt haben; und weil der Organismus mitunter ohne Hilfe keine oder nur ungenügend Kraft hat, auszuscheiden. Dies ist nur ein mögliches Beispiel, von mehreren. Solche Erstverschlimmerungen können jedoch in Schach gehalten werden, indem man von Anfang an eine vorsichtige Dosierung wählt. Grundsätzlich ist aber zu sagen, dass solche Erstverschlimmerungen ein gutes Zeichen sind; ein Zeichen dafür, dass nun der Heilungsprozess in Bewegung gekommen ist. Heilungsverlauf Ebenfalls zu beachten ist der Umstand, dass im Verlaufe einer homöopathischen Behandlung eines chronischen Problems kurzzeitig alte, bisweilen längst vergessene Symptome / Beschwerden diverser Art nochmals wiederauftauchen, um dann wieder zu verschwinden (und zwar meist in umgekehrter Reihenfolge). Ein ganz wichtiger Schüler von Samuel Hahnemann (Dr. C. Hering) schrieb seine eigenen Praxis-Beobachtungen bezüglich des Heilungsverlaufs nieder, und so entstand die sog. Hering’sche Regel: Der Patient ist auf dem Wege der Heilung, wenn entweder die Symptome von innen nach aussen verschwinden oder von oben nach unten oder in der umgekehrten Reihenfolge ihres Auftretens. Es sollte während des Heilungsverlaufs ebenfalls darauf geachtet werden, dass keine Ausscheidungsprozesse (vielleicht erneut?) unterdrückt werden, und zwar sämtliche Ausscheidungsprozesse (von der Haut, über die Schleimhäute, bis zu seelischen Prozessen). Dies alles bestätigt einmal mehr, dass der ganze Mensch am Heilungsprozess mitbeteiligt ist, und dabei mithilft.